Anton Diermair   
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„Die Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar!“
(Paul Klee)

Gefangener der Phantasie
Anton Diermair

 

Anton Diermair

Geboren im Jahre 1958 im Zeichen des Skorpions und meinem Heimatort Höhnhart, begann meine Entdeckungsreise durch die Geheimnisse der Welt mit dem Erblicken des ersten Lichtes meines Lebens.
Meinen Hang zum Zeichnen dürfte ich von meinem Vater vererbt bekommen haben und so begann ich bereits neben den allgemeinen, uninteressanten Themenstellungen des Zeichenunterrichtes der Schule mit eigenen Versuchen, meine Phantasiewelt auf Papier zu bringen. Die ersten Erfolge stellten sich im Alter von 16 Jahren ein, als ich erstaunt feststellen durfte, dass die Mädchen mir gerne ihre Fotos zur Verfügung stellten, damit ich daraus Portraits anfertige.

Die folgenden Jahre waren ein Herumirren und Ausprobieren mit Deckfarben und  Ölfarben um letztlich eine Heimat in der Bleistiftzeichnung zu finden. In dieser Phase entstanden die ersten zynisch-sarkastischen Bilder. An der Darstellung der kleinen menschlichen Eitelkeiten konnte sich mein Ego voll entfalten.

Als mir der Bleistift nicht mehr subtil genug war, diente die Feder meinen „spitzen Randbemerkungen“ über die menschliche Kleingläubigkeit und Egozentrik. In dieser Zeit der Auseinandersetzung mit den unterschiedlichsten Themen entstanden auch die ersten Bilder, die sich mit biblischen Inhalten beschäftigten und in einem Zyklus zum Matthäus Evangeliums gipfelten.
Mit fortschreitendem Alter wandte ich mich zaghaft den ersten Versuchen der Aquarellmalerei zu, deren Schnelligkeit des Malens meinen Gedankensprüngen entgegenkam. Von der Landschaftsdarstellung über die Momentaufnahmen aus der Welt des Sportes bis hin zur farblichen Gestaltung von Texten spannte sich der Bogen.
Nur etwas fehlte noch in meiner Bandbreite. Etwas, dass das Archaische und Kräftige des Lebens in der Lage war darzustellen. Ich fand die Lösung in der Acrylmalerei.
 

Diese Technik ermöglicht eine ungemein große Bandbreite von Einsatzmöglichkeiten und kann am ehesten meine momentane Stimmung während des Schaffenden bezogen auf die Themenwahl und die Wahl der Zeitdauer des Arbeitens optimal realisieren.

Nachdem ich mich aus unterschiedlichsten Gründen dem Ausstellungsgeschehen verschlossen habe, scheint mir nach reiflicher Überlegung ein Neustart dieser Tätigkeit als angemessen.

„Die Kunst ist ein Gefühl, das ein Mensch durchlebt hat und das er durch ein Mittel – Stein, Bronze, Farbe, Worte oder Musik – so auszudrücken vermag, dass es auf andere Menschen übertragen wird!“

(Andrew Halliday)

K
KU
KUN
KUNS
KUNST

 
Gefangener der Phantasie
10.03.2010